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Gesund bleiben! Gesundheitsförderung rückt immer mehr in den Fokus

Die Vermeidung von Erkrankungen und ein gesunder Lebensstil, das sind die Themen, die immer mehr Menschen bewegen. Vitalität und Kreativität bis ins hohe Alter – wer wünscht sich das nicht? Viele Menschen sind jedoch einem hohen Arbeitspensum, Zeitdruck, Stress, ungesunder Ernährung und schädigenden Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die Gesundheit steht nicht selten hinten an. Solange der Körper scheinbar reibungslos funktioniert, ist sie für viele kein Thema.

Doch gerade dann ist es wichtig, Körper und Geist in Balance zu halten. Nur wie? Eine Antwort darauf, welche Krankheitsrisiken man besitzt und was man tun kann, um diese Risiken nicht Wirklichkeit werden zu lassen, ist für viele von zentraler Bedeutung geworden. Welche Faktoren können den immer dramatischeren Anstieg sogenannter „Volkskrankheiten“ wie Adipositas Rückenschmerzen, Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, chronischen Magen-Darmerkrankungen, Burn-Out und Depression sowie deren Folgen und Krebs bremsen?

Vorsorge ist besser als heilen – der Grundgedanke der Prävention

Während sich die moderne kurative Medizin überwiegend mit der Diagnostik und Therapie von Krankheiten befasst, beschäftigt sich die Präventionsmedizin mit der Erhaltung und Steigerung der körperlichen und geistigen Gesundheit.

Prävention umfasst mehrere Stufen:

  • Krankheiten verhindern oder mindern
    Zur sogenannten Primärprävention gehören beispielsweise Impfungen, gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Entspannung, gesunder Schlaf, kein übermäßiger Genuss von Nikotin und Alkohol …
  • Krankheiten frühzeitig erkennen
    Die sekundäre Prävention umfasst z. B. Gesundheitsuntersuchungen, Check-ups, Vorsorgeuntersuchungen (z. B. Krebs)
  • Krankheitsfolgen mindern und Verschlimmerung von Krankheiten verhindern
    Tertiäre Präventionsmaßnahmen dienen der größtmöglichen Wiederherstellung der Lebensqualität. Als Beispiele können Patientenschulungsprogramme, Nachsorgeprogramme, Reha-Behandlungen oder begleitende Psychotherapie genannt werden.

Gerade die Sekundär- und Tertiärprävention richtet sich an Menschen, die selbst etwas dazu beitragen möchten, wieder gesund zu werden oder den erzielten Gesundheitszustand zu erhalten, das heißt, für die eigene Gesundheit präventiv etwas Sinnvolles zu tun, anstatt der Krankheit hinterher zu laufen.

Prävention hat viele Gesichter

Gesundheit fängt in jeder Körperzelle an. So sind die Mitochondrien, die auch als die „Kraftwerke der Zellen“ bezeichnet werden, Ort der zellulären Energiebildung. Kommt es bereits hier zu einer Störung, führt das zu einem zellulären Ungleichgewicht. Die Mitochondrien-Medizin gehört deshalb zu den wichtigsten präventiven Methoden, um die Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern. Auch in der Umweltmedizin, die sich mit umweltbedingten Erkrankungen wie z. B. der Schwermetallbelastung beschäftigt, ist Prävention die beste Methode zur Krankheitsverhütung. Einen großen und äußerst wichtigen Stellenwert in der Präventionsmedizin hat die Ernährungsmedizin. “Man ist, was man isst” entspricht einer alten Weisheit, die besagt, dass die Qualität und Quantität der Nahrung entscheidend für unsere seelische und körperliche Erscheinungsform sind.


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